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Autor:
Martina Dören
Gynaecologist
Letzte Änderung: 20/02/2003
Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust. Das Ziel der Mammographie ist die Brustkrebsfrüherkennung. Die Sterblichkeit an Brustkrebs soll verringert werden. Tumore können im Frühstadium (mm-Grösse) erkannt werden.
Durch Mammographie-Untersuchungen kann Brustkrebs nicht verhindert werden, er kann früher diagnostiziert werden.
Was geschieht bei einer Mammographie?
Die weibliche Brust wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Die Bildqualität ist umso besser, je mehr die Brust komprimiert wird. Dieses Zusammendrücken empfinden die meisten Patientinnen als unangenehm und schmerzhaft. In der Regel werden von jeder Brust zwei Bilder angefertigt. Bei unklaren Veränderungen können mehr Bilder nötig sein.
Derzeit wird in Deutschland ein flächendeckendes, qualitätsgesichertes Programm aufgebaut, um Mammografie-Screening so wie in einigen europäischen Nachbarländern Frauen verfügbar zu machen.
Ultraschall der Brust
Mit Schallwellen jenseits des menschlichen Hörvermögens können sehr kleine Strukturveränderungen im Brustgewebe erkannt werden und Zysten (flüssigkeitsgefüllte Bezirke) erkannt werden. Diese Untersuchung ist im Gegensatz zur Mammografie nicht als Screening zur Früherkennung von Brustkrebs in wissenschaftlichen Studien evaluiert worden.
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