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Sexualität

Autor:
Alessandra Graziottin
Gynaecologist
Letzte Änderung: 26/02/2003

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Ist Sexualität ein Problem für mich ?

Viele Faktoren beeinflussen Sexualität:
  • Biologische Faktoren: der Gesundheitszustand
  • Psychische Faktoren: positive / negative Erfahrungen mit Partnerschaften; Erfahrungen in der Vertrauensbildung zu anderen Menschen; der Ausprägungsgrad des eigenen Selbstvertrauens; vermitteltes Wissen, z. B. in der Familie; praktische Erfahrungen und Fähigkeiten im Umgang mit der eigenen Sexualität und der des Partners / der Partnerin; Wissen über mit der Ausübung von Sexualität verbundene potentielle gesundheitliche Gefährdungen (z. B. sexuelle übertragbare Erkrankungen)
  • In der Partnerschaft begründete Faktoren: Die Gesundheit des Partners / der Partnerin, persönliche Beziehungen zur eigenen und der Familie des Partners / der Partnerin; soziales Umfeld

Sexualität interagiert im Kontext mit vielen anderen Körperfunktionen, wie zum Beispiel
  • Hormonelle Faktoren
  • Funktion der Blutgefäße
  • Nervensystem
  • Muskulatur
  • Immunsystem


Sexualität kann sehr verschieden sein und kann sich im Laufe des Lebens, abhängig von der persönlichen Biografie und u. a. den gesundheitlichen Verhältnissen, ändern

Was können Probleme der weiblichen Sexualität ? Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich haben versucht, eine Strukturierung vorzunehmen:

I) Veränderungen des sexuellen Verlangens
  • a) Verminderung des Verlangens
  • b) Veränderungen der Ausrichtung sexuellen Verlangens

II) Veränderungen der sexuellen Stimulierbarkeit
III) Veränderungen des Orgasmusfähigkeit
IV) Schmerzen bei Ausübung von Sexualität
  • a) Schmerzen bei der Ausübung von Sexualität
  • b) Schmerzen im Bereich der Scheide bei Ausübung von Sexualität
  • c)Anderer Formen von Schmerzen

Os subtipos que diferenciarão o diagnóstico de DSF dependem de:
  • Zeitlicher Bezug: ist das sexuelle Problem schon immer da gewesen, oder erst seit einem bestimmten Zeitpunkt
  • Bezug zu einer Partnerschaft / Situation: ist das sexuelle Problem nur auf einen bestimmten Partner bezogen
  • Zuordnung zu einer Ursache (im gesundheitliche Bereich, sowohl körperlich und oder Bereich der psychischen Gesundheit). Dies erfordert eine manchmal schwierige Aufarbeitung ursächlicher Faktoren.

A definição de diferentes DSF e ter em atenção os subgrupos pode ajudar o seu médico a enfrentar correctamente o seu sintoma (s).
Basson, R., Bertian, J., Burnett, A. Graziottin A. et Al. Report of the International Consensus Development Conference on Female Sexual Dysfunction: Definitions and Classifications. J.Urol, March 2000; 163:888-93 Bancroft J. Graham CA McCord Conceptualizing Women's Sexual Problems JSMT 27:95-103,2001

Diese wissenschaftlichen Arbeiten tragen zum Verständnis der Veränderungen von Sexualität bei:

1)Wegen der Komplexität der möglichen Veränderungen und Störungen weiblicher Sexualität sollten diese weiteren Faktoren berücksichtigt werden:

2) Synoptischer Ansatz der Ursachenerforschung: das bedeutet möglichst keine ausschliessliche Ursachenforschung und -begründung im medizinischen Bereich, aber auch nicht im ausschliesslich psychologischen Bereich

3) Versuch der Konzentration auf eine Perspektive, die die individuelle Bedeutung von Sexualität und ihren Veränderungen zu erfassen sucht und sich nicht auf die Erklärung von gestörten Funktionsabläufen beschränkt

4) Möglichst keine konkreten Handlungsanleitungen, was "richtige" Sexualität ist, z. B. im Hinblick auf sexuelle Vorlieben und Praktiken   a) Hilfestellung bei Veränderungen der Sexualität sollte auch umfassen:
  b) Verständnis für sexuelle Motive und Emotionen
  c) Beziehungen von Frauen und Männern unter der Perspektive gesellschaftlicher Rollen, Erwartungen und Machtverhältnissen


Die angegebene nachfolgende wissenschaftliche Arbeit behandelt das Thema Sexualität in den Wechseljahren

L.Tiefer A new view of Women's Sexual problems: Why new? Why now? J. Sex. Res. 38 (2): 89-96, 2001

MENSAGENS CHAVE:
Die Information auf dieser Seite soll eine Hilfestellung geben, kann aber einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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Lettes Update: 09/09/2003